Archiv für Oktober 2011

30.10.10, „Mega“Auswärtssieg in Salzburg

Meinungsfreiheit gibt offensichtlich im RedBull-Imperium nicht. Nachdem die heimischen Ordner erfolglos versuchten den Auswärtsfans ein „SCHEISS SERVUSTV“-Banner zu entreißen, holten man die Polizei (!!!). Übereinstimmenden Aussagen zu Folge machten sich etwa 25 Staatsdiener hinter dem Auswärtssektor bereit diesen zu stürmen, um das Banner mit Gewalt zu entfernen, sofern selbiges nicht „rausgerückt“ werde. Ein weiteres trauriges Kapitel der Repression gegen Fans…

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28.10.11, Heimspiel gg. Szekesfehervar

23.10.2010, Heimspiel vs Graz

Stellungnahme

AF-Stellungnahme zu den Vorfällen der letzten Woche bzw. zu WingsUnited

Am Samstag, 8.10.2011 wurde beim Heimspiel unserer 1b-Mannschaft in „unserem“ Sektor auch Pyrotechnik gezündet. Dazu stehen wir selbstverständlich auch. Dass es im Nachhinein sowohl positive Kritik (z.B. vom mitgereisten Gästeanhang),  aber auch negative Kritik gab, ist vollkommen legitim. Es ist gut, dass es unterschiedliche Meinungen gibt und jeder darf seine natürlich kundtun. Dass die Kritik im offiziellen BW-Forum dann etwas unter die Gürtellinie ging, ist zwar nicht erfreulich, aber nicht Gegenstand dieses Schreibens.  Ein paar Dinge sollten aber zum Pyroeinsatz klargestellt werden: Zum Einen war das Spiel in keiner einzigen Situation gefährdet abgebrochen zu werden. Zu Beginn war der aufsteigende Rauch durch die pyrotechnischen Artikel minimal. Die Bengale zum Schluss des Spieles erzeugte mehr Rauch, doch da diese erst in den letzten 30 Sekunden des Matches gezündet wurde, hatte dies keine Auswirkungen auf das Geschehen am Eis. Des Weiteren wurden keine Personen auch nur potentiell gefährdet, da die Linzer Eishalle bei diesem Spiel mit ca. 70 Zusehern praktisch leer war und im unmittelbaren Umkreis „unsres Sektors“  keine Personen anwesend waren.  Nichtsdestotrotz ist uns natürlich auch bewusst, dass nach geltender Rechtslage das Abbrennen von Pyrotechnik verboten ist. Es war niemals unsere Absicht den Verein in irgendeiner Art und Weise zu schädigen. Nach dem Spiel gab es ein Gespräch darüber mit einem Vertreter des Vereins, das zwar zunächst etwas hitzig begann. Man trennte sich nach einer Aussprache aber wieder freundlich.

Umso überraschter war man dann mittwochs der darauffolgenden Woche als man über Umwege erfuhr, dass angeblich unsere gesamte Gruppe Hallenverbot erhalten hat. Natürlich kontaktierte man unverzüglich den Fanbeauftragten des Vereins. Am Telefon wurde man von Herrn Rachlinger informiert, dass er selbst dem Verein die Hallenverbote vorgeschlagen hat (obwohl er nicht mal anwesend war an besagtem Samstag). Es wurde behauptet, dass der Verein bereits mit einigen Gesprächen versucht hat auf uns einzuwirken und wir angeblich auch Versprechungen bzw. Abmachungen gemacht haben, an die wir uns nicht gehalten haben. In Wirklichkeit gab es bis zu diesem Zeitpunkt aber nie ein Gespräch zwischen dem EHC Black Wings Linz und uns über die Thematik (ebenso keine Versprechungen/Abmachungen). Wir bestanden darauf, darüber noch einmal mit dem Verein reden zu wollen und Herr Rachlinger versprach schlussendlich uns einen „Termin“ bei Manager Perthaler zu organisieren, der uns angeblich kontaktieren wird. In den folgenden Tagen meldete sich jedoch niemand bei uns und am Freitag (Heimspiel gg. Wien) wusste man immer noch nicht ob bzw. in wie weit nun Hallenverbote verhängt wurden.

Ca. 2 Stunden vor Spielbeginn konnte man dann endlich Vereinsvertreter „erwischen“ um über die Thematik zu reden. Dabei wurde auch ein pikantes Detail ans Tageslicht gebracht: Es war der Fanbeauftragte/Hallensprecher des Vereins, der unserer Gruppe  eine Kiste mit mehr als 120 pyrotechnischen Artikel („Blinkern“) überreicht hat, von denen auch 3 an jenem Samstag gezündet worden sind.

Hinzugefügt sei auch noch seine dazugehörige Aussage bei der Übergabe: „Lasst es mal gscheid Blinken bei uns in der Halle“. Und genau dieser Herr schwärzt uns dann beim Verein an, nachdem wir seiner Aufforderung nachkamen. Auch die Vereinsvertreter wussten bis dahin noch nichts von dieser Übergabe.

Im diesem Gespräch mit Manager Perthaler erfuhr man, dass tatsächlich ein Hallenverbot für die gesamte Gruppe von Seiten des Vereins vorgesehen war. Gleichzeitig wusste der Verein aber, dass nicht die gesamte Gruppe anwesend war an besagtem Samstag. Somit hätten die Hallenverbote auch Leute getroffen, die an der Aktion nichteinmal beteiligt sein konnten. Des Weiteren sind 15 Hallenverbote, weil ein einziger gezündet hat, wohl alles andere als verhältnismäßig. Schlussendlich konnte man aber gemeinsam mit den Vereinsverantwortlichen eine Lösung finden. Indem wir dem Verein Zugeständnisse machten, und nach einer Entschuldigung gegenüber Herrn Perthaler, wurden die Hallenverbote aufgehoben. Wir werden in Zukunft die Verwendung von Pyrotechnik in der Linzer Eishalle unterlassen.

In der Halle dann war für unsere Gruppe klar, dass man nach diesen Ereignissen nicht einfach zur Tagesordnung über gehen kann. Auch wenn es weh tat unseren geliebten Verein nicht zu unterstützen, konnte man die Geschehnisse nicht so einfach hinnehmen und beschloss den Support zu unterlassen.

Natürlich ist es verständlich, dass der EHC nicht erfreut über die Vorkommnisse war, aber man hätte doch anders reagieren können. Selbst wenn die Hallenverbote nur von einer einzigen Person ausgingen, hätte der Verein zumindest das Gespräch mit uns suchen können, bevor er die härteste aller Strafen verhängt. Auch im Hinblick darauf was wir in den letzten Jahren alles an Zeit, Geld, Arbeit und nicht zuletzt Herzblut in diesen Verein gesteckt haben.

Dass wir in diesem Match den Support unterließen, war jedoch keinesfalls gegen die Mannschaft oder den Rest der Linzer Fans gerichtet (einige unterließen aus Solidarität mit uns selbst die Gesänge)!

Eine weitere Thematik, die uns am Herzen liegt, möchten wir offen legen:

In den letzten Jahren haben die jetzigen Mitglieder unserer Gruppe  beinahe jegliche Arbeit im Fanclub-Dachverband WingsUnited erledigt. Auch als es AF als eigene Gruppe noch nicht gab; einige aus unseren Reihen unterstützen den Verein ja schon seit über 10 Jahren. Choreografien sind schon seit jeher unser Haupt-„Resort“. Angefangen bei der Planung, Besorgung der Materialien, stunden-/tagelangen Vorbereitungen und schließlich der Umsetzung in der Halle machen wir gerne alles. Auch die Optimierung und Koordination des akustischen Supports verfolgen wir mit viel Enthusiasmus. Des Weiteren erledigen wir den gesamten Webauftritt von WU. Aktualisierungen, Ankündigungen, Berichte und Fotos werden allesamt von uns online gestellt, um alle Fans auch im Netz bestmöglich zu informieren. Ebenso wird der Betrieb des WingsUnited-Fanshops von einem unserer Mitglieder gemacht. Gerade hier fiel beispielsweise in den letzten Monaten sehr viel zeitaufwändige Arbeit an. Auch zu den Auswärtsspielen unserer Mannschaft organisieren wir oftmals Fahrten. Gerade die „kleinen“ Fahrten (u.a. mit 9-Sitzer-Bussen) werden fast ausschließlich von uns vorbereitet und durchgeführt. An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass auch die offiziellen Fanclubs im Bereich „Auswärtsfahrten“ sehr viel Arbeit tätigen, (vor allem bei den „großen“ Bussen.) Anmeldungen der Auswärts-Fanutensilien (wie z.B Fahnen, DH, Trommeln, Choreos) beim Heimverein erfolgen allerdings ausschließlich über uns. Weiters schreiben wir seit Beginn beim Fanmagazin „Bandencheck“ regelmäßig Artikel und „sitzen“ auch in der Redaktion.

All diese Arbeiten verrichten wir gerne und selbstverständlich ehrenamtlich. Leider wurde diese Arbeit jedoch nicht immer gewürdigt. So erhielt man beispielsweise trotz mehrmaligem Nachfragen nie detaillierte Auskünfte über die finanzielle Lage von WU bzw. über Einnahmen/Ausgaben-Aufstellungen. Obwohl man in einige Entscheidungsprozesse nur wenig eingebunden wurde, stiegen unser Engagement und die damit verbundene Arbeit laufend an. Mittlerweile wird daher bereits der Großteil der anfallenden Arbeiten von uns erledigt. Logisch wäre eine größere Einbindung bei der Fällung von WU-Entscheidungen, die wir aber nicht haben. Man war mit der Situation zwar nicht zufrieden, akzeptierte diese aber.

Doch das was nun vorgefallen ist, ließ das Fass zum überlaufen bringen. Denn im WingsUnited-Vorstand sitzt auch der Fanbeauftragte/Hallensprecher des Vereins. Der nun vollzogene Vertrauensbruch durch die Beantragung der Hallenverbote beim Verein (obwohl die Pyro-Artikel von ihm waren) kann nicht einfach hingenommen bzw. vergessen werden. Auch fielen einige sehr persönliche Kommentare, die uns hart trafen.

Es ist wohl verständlich, dass wir unter diesen Umständen nun bei Wings United nicht mehr einfach so weitermachen können und wollen, als wäre nichts passiert. Gerne geben wir aber weiterhin alles für unseren geliebten Verein, um ihn immer und überall bestmöglich zu unterstützen.

Weil es diverse Fragen in diese Richtung gab: Da uns die Unabhängigkeit der Gruppe sehr wichtig ist, finanzieren wir alle unserer Aktion selbstverständlich aus eigener Kasse selbst.

Es ist uns bewusst, dass möglicherweise noch Fragen offen geblieben sein könnten. Hier möchten wir betonen, dass unsere Auffassung jene ist, dass solche Themen am konstruktivsten in persönlichen Gesprächen und nicht im Internet über diverse Plattformen (Foren) besprochen werden sollen. Daher werden wir uns auch weiterhin nicht im Forum zu solchen Dingen äußern, jedoch wollen wir eine Sache noch einmal betonen:

Jeder kann gerne in der Linzer Eishalle (Sektor D zwischen Bully:Absolut und Powerplay Enns), bzw. auch bei Auswärtsspielen jederzeit  zu uns kommen und wir werden versuchen aufgetretene Fragen zu beantworten, bzw. angefallene Themen konstruktiv auszudiskutieren. Auch für Gespräche mit der Vereinsführung sind wir gerne jederzeit bereit.

alleanza fanatica

Runde 11, Heimspiel gg. Wien

Runde 9, 7.10.2011 Auswärtssieg in Villach

 

Nationalliga: EHC BWL 1b – VEU Feldkirch, 8.10.2011


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